Im Verhältnis zu anderen ehemaligen Vororten Wiens ist Gersthof noch relativ jung: Erst 1497 wurde der Ort in einer Kaufurkunde erwähnt. Die Bewohner Gersthofs hatten es nie leicht: Im Zuge der Zweiten Wiener Türkenbelagerung wurde das Dorf komplett zerstört. Im Zweiten Weltkrieg stellte sich der Kaplan der Pfarre, Heinrich Maier, gegen das Nazi-Regime und wurde dafür hingerichtet. Eine kopflose Statue in der Kirche zum heiligen Leopold soll an den Mut des Kaplans erinnern. Mittlerweile lebt und shoppt es sich in dem Einkaufsviertel gefahrlos.

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